Wir sind seit unserer Gründung im Jahre 1994 bestrebt, die Beziehungen zwischen den Bürgern Paderborns und Przemyśl zu pflegen und durch Begegnungen, Vorträge, kulturelle Veranstaltungen und Gedankenaustausch mehr Verständnis für einander zu erreichen.
Der Freundeskreis Paderborn/Przemyśl e.V. wirkt nun seit vielen Jahren für die Festigung des gegenseitigen Vertrauens und strebt die Versöhnung zwischen unseren beiden Völkern an.
Auf unserer Website wollen wir Sie mit dem Freundeskreis Paderborn/Przemyśl vertraut machen. Wir informieren Sie über unsere Aktivitäten, welche Ziele wir uns gesetzt haben und was wir tun, um diese Ziele zu erreichen.
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Unsere diesjährige Maiwanderung führte uns in Begleitung von Dieter Honervogt entlang der Pader und durch das Paderquellgebiet“. So wurden wir bestens informiert vom ursprünglichen Aussehen des Geisselschen Gartens und des Paderquellgebiets an bis zur heutigen Neugestaltung, die durch die Tornadoschäden notwendig, aber auch eine Chance zur Renovierung einiger Elemente im Paderquellgebiet wie Brücken und Wege wurden.
Wir starteten an der Stadtbibliothek mit ihrem schönen neuen Lesegarten und erhielten Einsicht über die Pläne der Neugestaltung des Geisselschen Gartens mit Lehmmauer und Gartentoren und Grünfläche, die der urspünglichen Gestalt des Gartens nahekommen sollen. Hier lernte Dieter Honervogt als junger Bursche das Mofa fahren, wie er uns verriet.
Das mittlere Paderquellgebiet hinter der Reinecke Mühle wurde vor einigen Jahren 2016-2019 nach dem Konzept „Flusslandschaft Pader“ und mit vielen Fördergeldern in eine urbane Wildnis verwandelt. Hier siedeln mittlerweile typische Pflanzen, Vögel und Fische einer Flusslandschaft. Trafen wir doch auf unserem Speziergang ein
junges Pärchen (beide Fotografen) aus Essen und Schwelm, die wegen der Wasseramsel extra angereist waren.
Die Paderauen bieten mittlerweile einen angenehmen Aufenthaltsort für Familien und junge Menschen. Man kann hier picknicken oder sich von den Streetfoodwagen verköstigen lassen. Spiel und Spaß kosten hier kaum etwas.
Im Paderquellgebiet erfuhren wir, dass die Waschfrauen an der warmen Pader keineswegs zum Plaudern hierherkamen, sondern dass es meistens Witwen waren, die durch das Waschen anderer Leute Wäsche, etwas zu ihrem Lebensunterhalt beitragen mussten. Viel Zeit für ein Schwätzchen blieb also nicht.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es an der Börnepader eine Pionieranlage zur Trinkwasseraufbereitung der Firma Siemens & Halske, die durch Ozonierungverfahren nach keimtötenden Techniken forschte zur Verhinderung auch von Thyphus und Cholera.
Es sollen ca. 4.200 Liter Wasser sein, die im Paderquellgebiet jede Sekunde aus dem Erdreich treten. Dieses Wasser versorgte durch eine durch Wasserkraft betriebene Pumpe die Stadt mit Wasser. Auch entstanden mehrere Mühlen. 1875 waren es 20 Mühlen verschiedener Funktionen.
Zum Stadtjubiläum 2027 soll die Neugestaltung des Paderquellgebiets abgeschlossen sein. Doch schon zum diesjährigen Libori-Fest könnte der obere Teil freigegeben werden. Das Paderquellgebiet ist nunmehr ca. 70 Jahre alt und die Brücken werden im Zuge der Umgestaltung neu hergerichtet. Auch die Wege werden, nachdem schweres Baugerät über sie rollen muss, neu anzulegen sein.
Der Freundeskreis Paderborn/Przemyśl e.V. besuchte am 28. März 2026 die Ausstellung
„125 Jahre Mobilität in Paderborn“ im Stadtmuseum unter der Leitung von Dr. Andreas Neuwöhner.
Die Gruppe erhielt spannende Einblicke in die Geschichte der lokalen Mobilität, insbesondere die Zeit der Straßenbahn und die Rolle von Frauen als Straßenbahnführerinnen. Nach einer fachkundigen Führung tauschten die Mitglieder ihre Eindrücke beim gemeinsamen Essen aus und zeigten sich begeistert von der Ausstellung sowie der Organisation der Ausstellung.
Der Freundeskreis Paderborn/Przemyśl e.V. veranstaltete am 27. Februar 2026 im Hotel Aspethera den ersten Stammtisch des Jahres, an dem 15 Personen teilnahmen.
Ein Highlight war der Vortrag von Renate und Basem Al-Ghoul über die Reise nach Moldawien 2024, der mit spannenden Fotos und Informationen großes Interesse weckte. Es wurden viele Fragen gestellt und zahlreiche Bemerkungen geäußert.
Im Anschluss wurde bei gutem Essen und Bier lebhaft diskutiert.
